Schräg- und/oder Höhenschielen kann für sich allein (isoliert) auftreten. Häufig ist es aber mit bestimmten anderen Schielformen verbunden (assoziiert), meist mit dem sog. frühkindlichen Einwärtsschielen.
Die wichtigsten Formen sind:
Das Auge bewegt sich unwillkürlich nach oben, je weiter das Auge nasenwärts bewegt wird. Meist besteht gleichzeitig ein V-Phänomen.
Seltener sind Patienten, die eine Deorsadduktion aufweisen (Abwärtsbewegung zu Nase hin), meist in Kombination mit einem A-Phänomen.
![]() |
Der untere schräge Augenmuskel (Musculus obliquus inferior) ermöglicht dem Auge aufgrund seines besonderen anatomischen Verlaufs Rollbewegungen nach außen. |
Das nicht fixierende Auge, das weniger Seheindrücke erhält, weicht nach oben ab. Die Störung kann auch beidseitig alternierend vorkommen.