Augenerkrankungen im Kindesalter

Einführung

Das Auge besitzt eine durchsichtige Hornhaut und eine durchsichtige Linse. Durch diese beiden Medien können Lichtstrahlen ins Augeninnere gelangen. Dort besitzt die Netzhaut zahlreiche Sinneszellen, die die Lichtwahrnehmung in Form von Nervenimpulsen über den Sehnerv zum Gehirn leiten.

Durch die transparente Hornhaut hindurch können wir die, bei jedem Menschen anders gefärbte, Regenbogenhaut (Iris) sehen. Die Iris enthält zwei Muskeln, die die Größe der Pupille ändern. Die Brechkraft der Linse kann durch den Ziliarmuskel verändert werden.

Um die Hornhaut herum sehen wir weißes Gewebe, die Lederhaut (Sklera) des Auges. Sie wird allerdings komplett von der Bindehaut (Konjunktiva), die bis auf die in ihr enthaltenen Blutgefäße weitgehend durchscheinend ist, bedeckt.

Der Raum zwischen Hornhaut und Linse ist mit dem Kammerwasser gefüllt (vordere und hintere Augenkammer). Hinter der Linse wird der größte Raum des Auges von einen Gel ausgefüllt, dem Glaskörper.

Die Linse wird von den Zonulafasern (Linsenaufhängung) hinter der Regenbogenhaut (Iris) gehalten

© 2008 Dr. W. Happe

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